In einem kleinen Dorf in Norwegen lebte ein Kind namens Xiaoming. Er spielte gerne im Wald, wo es hohe Bäume, klare Bäche und alle möglichen kleinen Tiere gab. Eines Tages lief Xiaoming im Wald zu weit und verlor sich. Gerade als er sich Sorgen machte, erschien plötzlich im Himmel ein wunderschönes Regenbogen.
Dies war kein gewöhnlicher Regenbogen, sondern der in der Legende verbindende Regenbogen zwischen der menschlichen Welt und der Elfenwelt. Xiaoming öffnete erstaunt den Mund weit, er wurde von diesem schönen Regenbogenbrücke angezogen. Die Farben des Regenbogenbrucks waren sehr lebhaft, als wäre er aus unzähligen bunten Edelsteinen zusammengesetzt.

Xiaoming beschloss, in Richtung der Regenbogenbrücke zu gehen. Während er ging, hörte er leise Musik um sich herum, als spielten die Elfen wunderbare Melodien. Sein Herz war sowohl aufgeregt als auch ein wenig ängstlich. Als er an die Füße der Regenbogenbrücke kam, entdeckte er, dass der Brückenkörper ein sanftes Licht aussandte, und dieses Licht war so warm wie die Hand seiner Mutter.
Xiaoming stieg vorsichtig auf die Regenbogenbrücke. Der Brückenkörper schien lebendig zu sein. Mit jedem Schritt, den er machte, konnte er spüren, dass die Brücke leicht wackelte, als würde sie ihn willkommen heißen. Als er auf der Brücke ging und nach unten sah, konnte er die ganze Schönheit des Waldes sehen, ein Bild, das er noch nie zuvor gesehen hatte. Die Bäume im Wald wurden noch grüner und der Bach leuchtete golden.

Plötzlich erschien ein kleiner Elf vor ihm. Dieser Elf hatte transparente Flügel und trug Kleidung aus Blättern. Der Elf sagte zu Xiaoming: "Hallo, menschliches Kind. Warum bist du zur Regenbogenbrücke gekommen?" Xiaoming erzählte dem Elf, dass er sich verloren hatte. Der Elf lächelte und sagte: "Die Regenbogenbrücke ist kein Ort, an den man beliebig kommen kann, aber du bist ein Kind, das die Natur liebt, daher erschien die Regenbogenbrücke vor dir."
Der Elf führte Xiaoming weiter und erzählte ihm dabei die Geheimnisse der Regenbogenbrücke. Eigentlich wurde die Regenbogenbrücke von den Hütern der Natur geschaffen. Sie existiert, damit Menschen und Elfen miteinander kommunizieren und die Natur gemeinsam schützen können. Wenn die Menschen die Natur zerstören, wird der Regenbogenbrücke dunkel und matt und wird schließlich verschwinden.

Der Elf führte Xiaoming zur anderen Seite der Regenbogenbrücke, wo es einen zerstörten Wald gab. Die Bäume waren gefällt und der Bach war auch ausgetrocknet. Xiaoming war sehr traurig, als er dieses Bild sah. Er dachte an den Wald in seiner Heimat und wie schrecklich es wäre, wenn auch dieser so zerstört würde. Der Elf sagte: "Das ist die Folge der Zerstörung der Natur durch die Menschen. Unsere Elfenkräfte sind sehr begrenzt, wir brauchen die Menschen, um die Natur zusammen zu schützen."

Xiaoming hörte die Worte des Elfs und schwor sich in seinem Herzen, dass er den Wald in seiner Heimat schützen würde. Dann verabschiedete er sich von dem Elf und kehrte entlang der Regenbogenbrücke in die menschliche Welt zurück. Von da an wurde Xiaoming der kleine Hüter des Waldes. Er erzählte jedem im Dorf, dass man die Bäume schützen, keinen Müll herumwerfen und das Wasser schätzen sollte. Durch Xiaomings Bemühungen wurde der Wald im Dorf noch schöner. Und wann immer ein Regenbogen am Himmel erschien, erinnerte Xiaoming sich an die Regenbogenbrücke und die Worte des Elfs und bewachte die Natur mit noch größerer Entschlossenheit.





