Der kluge Schneiderlein

Der kluge Schneiderlein

Geschichtszusammenfassung

Der geschickte Schneider überwindet die Schwierigkeiten.

Es gab einmal einen kleinen Schneider. Er lebte in einem kleinen Ort in den Vereinigten Staaten. Dieser kleine Schneider war zwar klein und schlank, aber er hatte ein unermesslich kluges Gehirn. Die Schneiderwerkstatt des kleinen Schneiders war nicht groß und war vollgestellt mit allerlei Stoffen und Nähutensilien. Er arbeitete jeden Tag fleißig und nähte für die Leute im Ort alle möglichen schönen Kleider.

Eines Tages kam ein Problem in die kleine Stadt. Im Wald außerhalb der Stadt tauchte ein riesiges und wildes Tier auf. Dieses Tier lief häufig in die Stadt und machte Unruhe, zerstörte die Häuser der Menschen und die Felder, und alle hatten große Angst vor ihm. Der Bürgermeister verkündete, dass derjenige, der dieses Tier bezwingen könnte, eine reichliche Belohnung erhalten würde. Als der kleine Schneider diese Nachricht hörte, wurde ihm etwas eingefallen. Er hielt dies für eine gute Gelegenheit, sich selbst zu beweisen.

Der kleine Schneider geht mit seinen Werkzeugen aus dem Haus

Der kleine Schneider machte sich mit seiner vertrauten Nähutensilientasche und einer Schere auf den Weg. Er kam in den Wald und suchte überall nach Spuren des Tieres. Bald entdeckte er die Höhle des Tieres. Der kleine Schneider hatte nicht die geringste Angst. Er hatte eine geniale Idee. Er stellte um die Höhle des Tieres viele raffinierte Fallen mit dicken Zweigen und Lianen auf und nähte dann mit einem Faden einige kleine Glöckchen an die Blätter und Zweige in der Nähe der Fallen.

Als das Tier zurückkam, bemerkte es diese Fallen überhaupt nicht. Es schlenderte stolz dahin und löste sofort eine Falle aus. Die Zweige und Lianen in der Falle schnürten schnell die Füße des Tieres fest, und die kleinen Glöckchen gaben ein hellklingendes Läuten von sich. Das Tier wurde erschrocken und begann sich zu wehren, aber je mehr es sich wehrte, desto fester wurde es eingeschnürt.

Der kleine Schneider steht vor dem gefangenen Tier

Der kleine Schneider ging vorsichtig zu dem gefangenen Tier. Als das Tier den kleinen Schneider sah, brüllte es wütend und wollte aus der Falle herausbrechen, um ihn anzugreifen. Aber der kleine Schneider blieb ruhig und sagte laut zu dem Tier: „Du großer Bösewicht, du störst immer in der Stadt, jetzt habe ich dich gefangen.“ Das Tier war nicht einverstanden und wehrte sich weiter. Der kleine Schneider sagte erneut: „Wenn du mir versprichst, dass du in Zukunft die Stadt nicht mehr störst, werde ich dich frei lassen.“ Das Tier hörte überhaupt nicht auf die Worte des kleinen Schneiders und wehrte sich weiter.

Der kleine Schneider dachte nach und nahm aus seiner Nähutensilientasche ein großes Tuch heraus und schnitt dann schnell damit mit der Schere. Bald hatte er einen riesigen Mundschutz gemacht. Während das Tier etwas erschöpft war von seinem Widerspruch, zog er schnell den Mundschutz über das Maul des Tieres. Das Tier konnte weder brüllen noch beißen. Der kleine Schneider sagte erneut zu dem Tier: „Wenn du meine Bedingung erfüllst, werde ich dich loslassen und dir auch viele leckere Sachen machen.“ Das Tier wurde endlich ruhig, es schien die Worte des kleinen Schneiders verstanden zu haben und nickte.

Der kleine Schneider feiert mit den Leuten in der Stadt

Der kleine Schneider brachte das Tier zurück in die Stadt. Die Leute in der Stadt jubelten, als sie sahen, dass der kleine Schneider das Tier bezwungen hatte. Der Bürgermeister war sehr glücklich und gab dem kleinen Schneider gemäß seinem früheren Versprechen eine reichliche Belohnung. Der kleine Schneider verwendete das Geld, um seine Schneiderwerkstatt zu erweitern und auch mehr schöne Stoffe zu kaufen. Von da an kam das Tier tatsächlich nie mehr in die Stadt, um Unruhe zu machen. Es wurde sogar mit dem kleinen Schneider Freund. Der kleine Schneider nähte häufig einige besondere Kleider für das Tier, und das Tier schützte auch die Sicherheit der Stadt. Die Klugheit des kleinen Schneiders machte ihn zum Helden in der Stadt. Die Kinder hörten gerne seine Geschichte und hofften auch, dass sie so klug und mutig wie er sein konnten.