Geschichtszusammenfassung

Ein Fischer findet eine magische Lampe und erfüllt drei Wünsche. Die Geschichte lehrt Kinder, dass sie zufrieden sein und vorsichtig wünschen sollten.

Es war einmal in einem kleinen Fischerdorf am Meer in Frankreich, lebte ein armer, aber fleißiger und guter Fischer. Jeden Tag ging er früh aufs Meer, um Fische zu fangen, in der Hoffnung, mehr Fische zu fangen und damit sein Leben zu fristen.

Eines Tages ging der Fischer wie immer aufs Meer. Er warf sein Netz aus und als er es wieder einholte, fühlte er, dass es besonders schwer war. Er musste sich sehr anstrengen, um das Netz an Bord zu ziehen. Er entdeckte erstaunt, dass im Netz kein Fisch war, sondern eine alte und mysteriöse Wunschlaterne. Die Wunschlaterne sah sehr abgenutzt aus und war voll mit seltsamen Symbolen graviert. Der Fischer wischte neugierig über die Wunschlaterne und plötzlich stieg Rauch auf und in dem Rauch erschien ein riesiger Geist.

Der Geist sagte mit tiefer Stimme: „Ich bin der Geist in der Wunschlaterne. Du bist mein Herr und du kannst drei Wünsche stellen. Egal welchen Wunsch du hast, ich kann ihn für dich erfüllen.“ Der Fischer war sowohl überrascht als auch glücklich, aber er war ein sehr vorsichtiger Mensch und machte nicht sofort einen Wunsch.

Der Fischer spricht mit dem Geist

Der Fischer dachte nach und sagte: „Mein erster Wunsch ist, dass mein kleiner Fischkutter in ein stabiles und großes Fischkutter wird, damit ich in weiter entfernte Meeresgebiete fischen kann.“ Der Geist nickte und mit einem Blitz erschien der kleine Fischkutter des Fischers augenblicklich als ein brandneues großes Schiff. Der Fischer war sehr glücklich und fuhr mit dem großen Schiff in die Tiefe des Meeres.

Mit Hilfe des großen Schiffes fing der Fischer viele Fische und sein Leben wurde wohlhabend. Aber er vergaß seine Dorfbewohner nicht und teilte die überschüssigen Fische mit den armen Familien im Dorf.

Nach einer Zeit beschloss der Fischer, seinen zweiten Wunsch zu äußern.

Die Szene, in der der Fischer einen Wunsch stellt

Er sagte zum Geist: „Ich wünsche mir, dass mein Dorf eine Schule hat, damit die Kinder im Dorf lesen und schreiben lernen können.“ Der Geist wirkte erneut Magie und bald entstand eine schöne Schule im Dorf. Die Kinder jubelten vor Freude und gingen eifrig in die Schule, um Wissen zu erwerben. Der Fischer war voller Freude, als er die glücklichen Gesichter der Kinder sah.

Mit der Zeit wurde das Leben des Fischers immer besser. Aber seine Frau wurde immer gieriger. Sie sagte immer zu dem Fischer, dass sie mehr Reichtum haben sollten und in einem größeren Haus wohnen sollten. Der Fischer achtete zuerst nicht darauf, aber seine Frau redete jeden Tag davon. Schließlich konnte der Fischer es nicht mehr ertragen und beschloss, seinen dritten Wunsch zu äußern.

Das gierige Aussehen der Fischersfrau

Der Fischer sagte zur Wunschlaterne: „Ich wünsche mir, dass ich ein riesiges Schloss habe, das voll mit Gold und Silber und anderen Schätzen gefüllt ist.“ Der Geist runzelte die Stirn bei diesem Wunsch, aber erfüllte ihn dennoch. Der Fischer und seine Frau zogen in das Schloss ein und überall im Schloss glänzten Gold und Silber und andere Schätze.

Aber sie entdeckten bald, dass in dem riesigen Schloss nur sie beide waren und es daher besonders einsam war. Außerdem hatten sie ständig Angst, dass jemand ihre Schätze stehlen würde. Sie waren nicht mehr so glücklich wie früher und lebten jeden Tag voller Sorgen. Der Fischer begann, seinen Wunsch zu bereuen und er erkannte, dass sein früheres Leben zwar einfach war, aber voll von Glück und Wärme.

Diese Geschichte lehrt die Kinder, dass man zufrieden sein muss und dass man bei der Formulierung von Wünschen oder der Verfolgung von etwas vorsichtig denken muss und nicht von Gier überwältigt werden darf.